Das Geheimnis der Gesundheit - Teil 2

von Miriam Birtz-Wagenbichler Wednesday, 28. September 2016 MyBodyWorks 0 Kommentare

Wie schon in meinen anderen Blogbeiträgen geschrieben, ist Bewegung richtig eingesetzt ein wichtiges Mittel, um seine Gesundheit zu beeinflussen. Aber auch zu viel Bewegung bzw. falsch gesetzte Bewegung kann der Gesundheit schaden. Deshalb muss auf ein richtiges Verhältnis zwischen Belastung und Erholung geachtet werden.

Erholung kann sowohl aktiv, als auch passiv, erfolgen. Aktiv kann niederschwellige Bewegung, wie Spazierengehen oder Mobilisationsübungen sein. Und passiv können Maßnahmen, wie erholsamer Schlaf oder Atemtraining, bis hin zu Massage und weiteren Behandlungsformen, gesehen werden.

Wenn wir von Belastung sprechen, dann wird oftmals Bewegung mit sportlicher Aktivität gleich gesetzt. Den sportwissenschaftlichen Forschungen der deutschen Hochschule Köln nach, kann sportliche Aktivität dem Wert der alltäglichen Bewegungspause in Bezug auf Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen nicht das Wasser reichen. Das bedeutet, dass der höchste Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen die Inaktivität ist. Inaktivität von mehr als 6 Stunden steigern die Gefahr einer Erkrankung im hohen Maße. Da kann eine sportliche Aktivtät von zum Beispiel 30 Minuten laufen im Anschluss an den Job, die Belastung der Inaktivität nicht ausgleichen. Wichtig ist die Unterbrechung der langen Sitzphasen durch regelmäßige Bewegungsimpulse, wie aufstehen. Sei es nur durch das Holen der Kopien vom Druckerraum, oder der Unterlagen von Kollegen. Auch die immer interessanter werdenden Bewegungsinterventionen, wie bewegte Besprechungen, sind gern gesehene Ausgleichsmaßnahmen zur Gesundheitserhaltung.

Nimmt man die Empfehlung aus der Hirnforschung, dem Körper eine fünfminütige Bewegungspause mit koordinativem Schwerpunkt zu geben, dann ist ein Einsatz 1x am Vormittag und 1x am Nachmittag sinnvoll. Nicht nur, dass die Inaktivität unterbrochen und somit der Herz-Kreislaufgesundheit gedient wird, kann auch ein wichtiger Reiz für das Gehirn (Aufmerksamkeit und Konzentration) gesetzt werden. Damit können die weiteren Arbeitsanforderungen frischer und aufmerksamer bewältigt werden.

Um auch noch den Faszien und den Muskeln den nötigen Ausgleich bieten zu können, kann das Sonnengebet aus dem Yoga eine lohnende Alternative sein. Denn auch Faszien beginnen sich durch Inaktivität umzustrukturieren und schränken damit die Beweglichkeit ein. Da Faszien noch zusätzlich viele Schmerzrezeptoren beheimaten, sind klassische Rückenschmerzen durch Inaktivität genau hier zu lokalisieren.

Die Conclusio dieses Artikel ist somit: 1. Unterbreche deine sitzende Tätigkeit, durch mehrmaliges Aufstehen. 2. Gönne dir 2x am Tag eine fünfminütige Bewegungspause mit koordinativen Reizen und Mobilisationsübungen für Faszien und Muskeln. 3. Gib Stress keine Chance und gönne dir Atempausen. Zwei Minuten konzentriertes tiefes und langsames ein- und ausatmen ohne Atemstopps, sondern kontinuierlicher Atemumlenkung. 4. Zusätzliches Training ist wünschenswert und sollte mit den Inhalten Ausdauer, Koordination, Kraft und Beweglichkeit bespickt sein. So kann der Körper umfassend gefordert und somit ganzheitlich weiterentwickelt werden. Damit der Abbau keine Chance hat und wir im Alter auch fit und leistungsfähig sind.

Für eine sinnvolle Beratung im Business biete ich Firmenworkshops zu den Themen Body (Nacken, Rücken), Balance (Stress) und Brain (Aufmerksamkeit, Konzentration) an. Mehr dazu unter: http://www.mybodyworks.at/angebot/workshops-vortrage

Deine Miriam